Tag und Nacht Geräusche in der Dachschräge

Marder, Mäuse und mehr

Tag und Nacht Geräusche in der Dachschräge

Beitragvon esile » 12. September 2005, 09:22

Hallo, wer kann mir weiterhelfen????

vor 2 Jahren im Winter hatten wir schon einmal Geräusche ( krabeln, nagen, reßen)in der Dachschräge, wir haben dann alle ersichtlichen Öffnungen von außen verschlossen.

Jetzt haben wir das Geräusch schon wieder da, Tag und Nacht. Wir werden jede Nacht vondiesem oder diesen unbekannten Tieren aufgeweckt. Wir haben eine Holzvertäfelung und müssten diese abbauen um zu sehen was das ist. Sonst besteht keine andere Möglichkeit.

Wer kann uns weiterhelfen, bevor wir gezwungen sind unser ganzes Dach zu demolieren.

Vielen Dank für Eure Antwort.
esile
 

Mäuse in der Dachschräge, was tun?

Beitragvon aurora » 9. Januar 2008, 00:42

Hallo. Ich denke ich habe hier ein ähnliches Problem. Wir haben Katzen, das heisst wir haben auch Mäuse. Normalerweise sind die im Wohnzimmer und gehen in die Lebendfallen, aber jetzt im Winter kann ich Nachts kaum schlafen weil etwas in der Dachschräge (ReGips-Platten) herumkrabbelt, rennt und nagt. Klingt als würde da drinnen auch Billard mit Brekkies gespielt. Seit vorgestern quiekt und fiept es auch noch unheimlich hoch. Klingt als würden die sich da vermehren.

So, die Frage ist jetzt was tun - das genze ist ein Einfamilienhaus, wir sind eine WG, also Kammerjäger kommen lassen wird uns vermutlich zu teuer kommen, Vermieter der zahlt gibt es nicht. Ich habe mal im Gartenladen geschaut, anscheinend gibt es Totfallen, Lebendfallen und eine Sorte Gift die innerliche Blutungen auslöst. Fallen fallen aus, da ich hinter die Gipsplatte nicht reinkomme. Ich hatte daran gedacht, kleine Löcher zu bohren und dort Gift hineinzulegen, aber da sind ja noch die Katzen. Wenn die jetzt eine der vergifteten Mäuse finden und fressen (das tun sie zumindest manchmal mit den Mäusen im Wohnzimmer)...

Gibt es eine sichere Methode die Mäuse loszuwerden ohne dabei die Katzen zu gefährden? Vielleicht irgendwie Löcher bohren und den Dachstuhl schön ausräuchern? Oder gibt es ein Gift das ich dort auslegen kann ohne die Katzen zu gefährden?

LG Aurora
aurora
 

Beitragvon Rüdiger » 11. Januar 2008, 19:40

Hallo Aurora,

wenn du in einer WG wohnst, heißt das, dass das Haus jemandem gehört. Und der ist für die Sache zuständig, auch finanziell.

Das wiederum erleichtert die Tatsache, dass ihr euch einen Schädlingsbekämpfer ins Haus holen solltet, der genau die Probleme, welche du geschildert hast, berücksichtigt.
Dazu sind Fachleute da.
Du sagst, dies darf nicht, das darf nicht, dies geht nicht und das geht nicht.

Wenn das alles nicht ginge, wäre die ganze Sache aussichtlos.

Wenn Köder ausgelegt wird, werden nicht zwangsläufig Katzen gefährdet.

Erstmal fressen Katzen das für Mäuse bzw. Nager gedachte nicht.
Ausserdem wird der Köder so ausgelegt, dass eben nur Mäuse an diesen heran kommen und eben nicht die Katzen.

Desweiteren sind Katzen keine Aasfresser, es sei denn , sie sind ausgehungert.
Und selbst wenn eine Katze zwei oder drei Mäuse fressen sollte, (was wie weit auch immer her geholt ist), geschieht kaum etwas, weil die Mengen, welche die Mäuse zur Strecke gebracht haben, als Sekundärvergiftung nicht ausreichen.

Wenn in allen Hohlräumen ordentlich Köder ausgelegt wird, sollte das fruchten.
Das wichtigste an dem ist, dass ausreichend "attraktiver" Köder ausgelegt wird. Köder ist nicht Köder.
Das ist aus der Sicht von Mäusen Futter, kein Gift.
Und wenn sie das, was ausgelegt wird, nicht fressen wollen, kannst dich biegen und drehen wie du willst, dann wird das nix.

Und für all die Kriterien, die ich nun erwähnt habe, sind die Fachleute da.

Ihr solltet euch überlegen, was euch mehr Wert ist. Endlich wieder ein mausfreies Haus und entsprechende Kosten oder nix ausgeben und dafür weitere Schäden, Krach und sonstiges.

Im Übrigen..., seid ihr euch sicher, dass es Mäuse sind? Ihr sprecht von quiken, fiepen und sonstigen Geräuschen.
Eine SBK-Maßnahme fängt mit einer Befallsermittlung an, wie bei einer Krankheit. Was ist es!
Erst dann wird geziehlt etwas unternommen!

Rüdiger :mrgreen:
Rüdiger
 

Beitragvon aurora » 18. Januar 2008, 13:05

Die Sache mit der Wohnung ist komplizierter. Sagen wir mal so, der Vermieter des Vermieters hat eigentlich kaum interesse daran an dem Haus irgendwas zu machen was Geld kostet, auch da das Haus bereits mehrmals vom Abriss bedroht war, weil es in einem Gewerbegebiet steht.

Weiss jemand, was so ein Besuch von einem Profi kostet? Wenn es bezahlbar ist kann ich dem Vermieter macl den Vorschlag machen daß er dem Vermieter das vorschlägt usw...

Dass es wirklich Mäuse sind ist natürlich nicht total sicher, liegt halt Nahe, da wir hier immer Mäuse im Haus herumlaufen haben, wir fangen da so ca 1-2 pro Woche ein.

Was die Katzen angeht - also wenn die Katzen selbst Mäuse erlegen, dann lassen sie sie manchmal schon ein paar Stunden liegen und fressen sie dann auf, daher auch meine Sorge daß sie das auch mit Mäusen tun die durch Gift verenden.

Ciao
Anja
aurora
 

Beitragvon Rüdiger » 21. Januar 2008, 01:01

Nunja,

sagen wir mal so: Grundsätzlich ist eine Sekundärvergiftung schon möglich. Allerdings ist die Gesamtsituation von hier aus nicht abzuschätzen, wie weit das tatsächlich geschehen könnte.

Bzgl. der Vermietergeschichte sollte man bei den Fakten bleiben.

"Will ich nicht" darf man nicht berücksichtigen. Was erforderlich ist, ist erforderlich, ob ein Vermieter eines Vermieters des Vermieters nun will oder nicht. Wozu er verpflichtet ist, ist er verpflichtet.
Ihr könntet euch die Sache genau so einfach machen, in dem ihr sagt:
Wenn du, Vermieter nichts unternimmst, zahl ich einfach keine Miete mehr oder nur noch einen Teil.
So einfach wäre das.
Wenn durch bauliche Defizite ein Mausbefall entsteht, ist schlicht und ergreifend der Vermieter in der Pflicht.
Wenn man natürlich Monate oder Jahre wartet, explodieren die Kosten.
Ich empfehle euch, dem Vermieter (der, der für euch zuständig ist), per Einschreiben dafür zu sorgen, dass das Problem gelöst wird.
Eine Mausbekämpfung kann von 150 bis 600-700 Euro kosten, je nach dem, wie stark der Mausbefall ist, wie groß das Haus ist und wie oft der Schädlingsbekämpfer wiederkommen muss. Evtl. sogar darüber hinaus.
Eine pauschale Zahl kann man nicht nennen.

Anders als mit einem attraktiven Fraßköder ist ein stärkerer Mausbefall wohl nicht in den Griff zu kriegen.
Schlagfallen gingen zwar auch, aber wer weiß, wie lange das dauert, es müssen ja alle Nase lang alle kontrolliert werden, die Kadaver beseitigt und die fallen wieder scharf gemacht werden. Das ganze Prozedere wäre sicherlich noch teurer.
Da wäre es vielleicht zu überlegen, die Katzen für den Zeitraum der Bekämpfungsmaßnahme anderswo unter zu bringen.

Alle persönlichen Situationen des Kunden zu berücksichtigen, ist für den SBK nicht immer möglich, ggf. muss der Betroffene seinen Teil zum Erfolg beitragen und wenn er auf etwas verzichten muss.

Alles in allem sollte sich das ein SBK viell. einmal vor Ort ansehen, bevor er zur Tat schreitet. Aber das kostet halt auch ein paar Euros. Sowas nennt man Befallsermittlung.
Schwierige Situationen am Tel zu lösen ist nicht immer möglich, da muss man sich das vor Ort ansehen. Dann kann man auch gleich einen Kostenvoranschlag hinterlassen.
Von wo schreibst du? Vielleicht kann ich mir das ja mal ansehen, wenn erwünscht.

Rüdiger :mrgreen:
Rüdiger
 

Beitragvon aurora » 22. Januar 2008, 16:00

Also nachdem das mit den Sekundärvergiftungen ein Problem ist und es ja auch nicht sicher war was überhaupt für Tiere da sind haben wir uns einen neuen Plan überlegt und ein ca 20x20 cm großes Loch in die Regipsplatte geschnitten und dort Lebendfallen ausgelegt. Das ist natürlich jetzt etwas Action, da man jeden Tag nachsehen muss, aber anders gehts ja nicht.

Wegen der Vermietersache: Glaub mir, das ist so nicht zu lösen, wir haben auch ein Dach mit einigen beschädigten Ziegeln und ungenügender Wärmedämmung, ab und zu Wasser im Keller usw...

Jedenfalls kam folgendes raus: Nach 1 Tag waren in den Fallen bereits 2 Spitzmäuse drinnen. Mal sehen wie es weitergeht, aber offenbar bewirken die Fallen etwas. Evtl muss ich noch einen Faden dranhängen um gleich zu sehen ob die Falle zu ist, aber ansonsten heisst es wohl jetzt jeden Tag Mäusefallen kontrollieren...

Ciao
A.W.
aurora
 

Beitragvon Buz10 » 25. Januar 2008, 00:37

Hi zusammen Hi Rüdiger,
schlappe anmache nene so klappt dat nie..........
mfg Buz10 8)
Buz10
 


Zurück zu Geräusche vom Dach

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste